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Mediterranes Wohnen

Donnerstag, 23. September 2010 7:29

Das mediterranes Wohnen beschreibt einen Wohn- bzw. Einrichtungsstil. Es steht aber auch für ein gewisses Lebensgefühl, dass die Menschen in diesem Wohnstil zum Ausdruck bringen. Aber auch andere, die von dem Stil begeistert sind, gestalten ihre Wohnung mediterran. Mediterranes Wohnen beschreibt den Flair des Südens. Anhänger besitzen eine Faszination für die Mittelmeerländer. Der Stil verschafft aber auch ein Stückweit Sehnsucht nach Urlaub und Entspannung.

Farbwahl der Räume

Mediterranes Wohnen wird meistens durch kräftige Erdfarbtöne erzeugt. Zur Grundgestaltung der Räume zählen Terrakotta, Orange, Ocker oder dunkles Braun. Diese Farben vermitteln ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit und geben dem Zimmer Wärme und Atmosphäre. Zum mediterranen Wohnen gehören in der Regel geflieste Böden oder alternativ dazu rustikale Holzdielen in dunklen Tönen. Die Wände werden in der Farbe Weiß, Terrakotta, Orange, Ocker getüncht oder mit Putz versehen. Vor allem große Räume mit sehr viel Lichteinfall werden typischerweise in warmen Erd- und Sonnentönen gestaltet.

Einrichtung

Die Einrichtung beim mediterranen Wohnstil besteht meistens aus filigranen Eisenkombinationen, Massivholz- und Flechtmöbeln. Bekannt und beliebt sind vor allem Rattanmöbel, die sich sehr schön in ein mediterranes Wohnkonzept einfügen.

Die richtige Stimmung kommt mit authentischen Accessoires wie Terrakotta-Töpfen, Flechtkörben und üppigen Grün- oder Blühpflanzen auf. Stoffe in kräftigen Farben für Vorhänge, Überwürfe, Decken und Kissen runden die mediterrane Atmosphere ab und zaubern eine behagliche Gemütlichkeit in den Raum.

Mit dem mediterranen Wohnstil holen sich die Anhänger ein Stück Urlaub für den Alltag ins Haus. Dieser Wohnstil beeinflusst das Lebensgefühl auf positive Art und Weise und macht eine Menge her.

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Retro-Style: psychedelisches Möbel-Design reloaded

Freitag, 28. Mai 2010 14:57

Die 70er Jahre sind heute wieder beliebte Inspirationsquellen für Möbel-Designer. Möbel im sogenannten Retro-Style erobern heute wieder die Wohnwelten. Oft reicht es dabei schon, dass eine Anbauwand mit “runden Ecken” daher kommt, um als Möbel im Retro-Look gelten zu dürfen.

Die Rückbesinnung und Wiederentdeckung der Designtrends vor allem der 60er und 70er Jahre markiert insbesondere ein Bedürfnis nach mehr Individualität und höherem Kontrastreichtum bei der Wohnraumgestaltung. Nicht mehr die möglichst schlichte Gestaltung ist angesagt, mit funktionalen Möbeln, ohne Schmuckelemente. Stattdessen ist alles erlaubt, was gefällt. Typisch für die heutige Wiederentdeckung der Designtrends früherer Jahrzehnte ist vielleicht, dass man sich in der Umsetzung oft auf einzelne Gestaltungselemente beschränkt, die den Blick auf sich ziehen. Man vermeidet es aber, das Gestaltungsmuster zu überreizen und vollflächig auf die gesamte Wohnlandschaft auszudehnen.

Ausgangspunkt des Retro-Styles war die Plastic Revolution der 60er und 70er Jahre. Die neue Möglichkeit, Kunststoff beliebig zu formen und einzufärben, fand auch schnell Einzug in die Möbelproduktion. Weiche und runde Formen dominierten hierbei, wie besonders Verner Pantons Freischwinger Chair zeigt. Dieser gilt heute als der Prototyp des psychedelischen Designs der 70er Jahre und er ist heute in Form von Reproduktionen wieder erhältlich. Der Plastikboom hielt Einzug in alle Lebensbereiche: vom Möbel über die Lampe bis hin zum Geschirr gab es schließlich nichts mehr, was nicht auch in Plastik erhältlich war.

Farblich dominierten schrille und bunte Farben, wie wir sie nicht zuletzt auch mit dem Begriff Flower Power verbinden. Auch die abstrakten psychedelischen Blumenmuster werden heute wieder – wen wundert’s – als Mustertapeten im Retro-Stil aufgelegt.

Daneben weisen die Plastikmöbel durchaus auch praktische Vorteile auf: sie sind nicht nur günstig in der Herstellung und pflegeleicht, sondern oft auch stapelbar und wetterbeständig, weshalb sich gerade die Einsatzgebiete Terrasse und Garten bis heute als Haupteinsatzgebiete der Plastikmöbel gehalten haben. Viele Designklassiker haben sich darüberhinaus bereits zu Kultobjekten entwickelt.

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Feng Shui für das Schlafzimmer

Freitag, 23. April 2010 7:35

Ein Schlafzimmer ist ein Rückzugsraum zum Schlafen, Entspannen und Ausruhen. Oft jedoch hat man mit schlaflosen, unruhigen Nächten zu kämpfen, für die es scheinbar keinen Grund gibt. Eine mögliche Lösung dieses Problems und auf jeden Fall eine Bereicherung für ein erholsames Schlafzimmer ist die Umgestaltung der Einrichtung nach den Regeln des Feng Shui, einer Jahrtausende alten chinesischen Wissenschaft, die sich damit beschäftigt, den Energiefluß (Chi) in Lebensräumen zu harmonisieren.

Von der Himmelsrichtung her sollte das Schlafzimmer idealerweise im Westen des Hauses bzw. der Wohnung liegen, damit man besonders ruhig und erholsam schlafen kann. Bei kreativen Menschen eignen sich auch Räume im Süden des Hauses gut. Keinesfalls sollte das Schlafzimmer nahe am Badezimmer liegen, da sich ansonsten jeglicher positive Energiestrom verliert.

Nach Feng Shui sollte ein Schlafzimmer aufgeräumt, ordentlich und sauber sein. Wäschestapel sollte man nicht herumliegen lassen. Zudem sollte das Schlafzimmer nicht auch als Abstellraum genutzt werden. Verschiedene Möbel wie Kleiderschränke und Kommoden, die zusätzlichen Stauraum bieten, helfen dabei, Übersicht und Ordnung zu wahren. Jedoch sollten auch nicht zu viele Möbel und sonstige Wohnaccessoires im Raum sein, da sonst schnell ein erdrückendes Gefühl erzeugt wird.

Das Bett stellt man am besten mit dem Kopfende an eine Wand, denn das gibt den Schlafenden Sicherheit und Schutz. Jedoch sollte man auf keinen Fall Hängeschränke, Regale oder Ähnliches über dem Bett anbringen. Ist man dazu gezwungen, das Bett unter einer Dachschräge zu platzieren, so sorgt man zumindest dafür, dass man beim Liegen aus der Schräge herausblickt. Das Fußende sollte bei einem Bett niemals auf einen Spiegel oder eine Tür zeigen. Will man nicht ganz auf einen Schlafzimmerspiegel verzichten, so kann man ihn nachts zum Beispiel auch verhüllen.

Auch hinsichtlich der Farbgestaltung liefert Feng Shui wertvolle Tipps. Bei der Einrichtung und Dekoration des Schlafzimmers nach Feng Shui sind sanfte, beruhigende Farben in Pastelltönen wie himmelblau, hellgrün, blass gelb oder pfirsichfarben ideal.

Ein Tabu für das Schlafzimmer sind Elektrogeräte. Auch Grünpflanzen sollten vermieden werden, da sie zu starke Vibrationen verströmen und den Menschen deshalb nicht zur Ruhe kommen lassen.

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