Unverzichtbarer Klassiker: die Nachtkommode bringt Ordnung ins Schlafzimmer

Montag, 2. August 2010 7:44

Die Nachtkommode ist ein Möbelstück, über das in aller Regel wenige Worte verloren werden, und das außer bei der Anschaffung als Selbstverständlichkeit hingenommen wird. Dabei sieht man die Nachtkommode praktisch jeden Tag morgens und abends.

Unter praktischen Gesichtspunkten ist die Nachtkommode eigentlich unverzichtbar: Sie bietet zusätzlichen Stauraum und Ablagefläche im Schlafzimmer direkt neben dem Bett. Die Platzierung am Kopfende des Bettes ist nicht nur praktisch für die nächtliche Ablage von persönlichen Gegenständen wie dem Handy, dem Portmonnaie, der Bettlektüre oder sogar bis hin zu zusätzlichen Strümpfen oder Handschuhen.

Die Nachtkommode oder Nachtkonsole ist außerdem innerhalb der eigenen vier Wände vielleicht einer der wichtigsten und meist unterschätzten Ankerpunkte und Orientierungspunkte – Feng-Shui Kenner wissen um die Bedeutung der Auswahl der richtigen Möbel. Und gerade im Schlafzimmer, dem Ort an dem man sich von der übrigen Zivilisation zurückzieht, ist dem Menschen eine gewisse Ordnung und Hygiene lieb. Dabei soll es nicht zu steril sein – aber eine gewisse Ordnung sollte unter allen Umständen gegeben sein, so dass man sich beim Einschlafen und morgens beim Aufwachen nicht unwohl fühlt.

Nachtkommode gibt es in vielen Variationen: Es gibt Nachtkommoden mit Schubladen, Türen und eingebauten Regalen. Die Entscheidung für die richtige Nachtkommode sollte unter Berücksichtigung von drei Faktoren erfolgen: Vorrangig sollte man sich an der Größendimension und dem individuellen Design des Möbelstücks entscheiden. Ferner spielt wie bei allen Kaufentscheidungen der Preis eine Rolle. Dabei gibt es nichts was es nicht gibt: Vom billigen und praktischen Modell aus gepresstem Holz, das einfach die Anforderungen erfüllt und den gefragten Raum zum Verstauen der persönlichen Gegenstände bietet, bis hin zum Designerstück, das edel und exklusiv anmutet.

Letztlich sollte man sich von seinem Geschmack und dem Gefühl leiten lassen – rationale Gründe anzuführen bringt wenig, wenn es um den Vergleich von Möbelstücken, die gleichermaßen die Anforderungen erfüllen, geht.

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Back to the Roots: schöne Esstische aus Massivholz

Mittwoch, 23. Juni 2010 15:45

Der Design-Klassiker schlechthin für Esszimmer oder Wohnküche ist nach wie vor der stabile Esstisch aus Massivholz. Der Möbelhandel bietet ihn in verschiedenen europäischen Holzarten wie Kernbuche, Buche, Eiche oder Nussbaum an, die unterschiedlichen Einrichtungsstilen entsprechen und sich auch in Materialeigenschaften und Optik in gewissem Maße unterscheiden.

Während die Maserung bei Buchenholz eher unauffällig ist, bietet die Kernbuche – oder auch Wildbuche – eine viel lebendigere Optik. Der wachsenden Nachfrage nach Kernbuche steht aber ein relativ begrenztes Angebot gegenüber, da nur der Kern von alten Buchen diesen besonderen Kern enthält. Dies schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Das Buchenholz ist als ein besonders hartes und auch schweres Holz zu bezeichnen.

Auch Eichenholz ist ein sehr hartes Holz und darüberhinaus sehr viel widerständiger gegen Feuchtigkeit und Verrottung, was es historisch zum idealen Baustoff für den Schiffsbau gemacht hat. Aber auch für massive Esstische wird es aufgrund seiner lebhaften Maserung gerne verwendet.

Auch das dunkle Nussbaumholz darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Die Farbe geht je nach regionaler Herkunft in Richtung dunkles schwarzbraun und kann einen rötlichen Schimmer aufweisen. Das Holz ist wiederum hart und schwer, die Maserung dagegen eher homogen mit breiten, dunklen Adern.

Unabhängig von der gewählten Holzart erhält man jedenfalls immer einen sehr stabilen Tisch mit der für Massivholzmöbel typischen langen Lebenserwartung und zudem ein Unikat: denn die Maserung ist bei jedem Massivholzmöbel einzigartig.

Wer aufgrund seiner räumlichen Erfordernisse einen genau passenden Esstisch benötigt, ist sicherlich mit einer Maßanfertigung gut bedient. Hier gibt es mittlerweile auch einige Konfiguratoren, mit denen sich der gewünschte Esstisch online planen lässt. Bei den Planungsoptionen lassen sich neben den Abmessungen, gewünschter Holzart und Holzfarbton natürlich auch Ausstattungsdetails wie Ansteckplatten und Schubladen berücksichtigen.

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Retro-Style: psychedelisches Möbel-Design reloaded

Freitag, 28. Mai 2010 14:57

Die 70er Jahre sind heute wieder beliebte Inspirationsquellen für Möbel-Designer. Möbel im sogenannten Retro-Style erobern heute wieder die Wohnwelten. Oft reicht es dabei schon, dass eine Anbauwand mit “runden Ecken” daher kommt, um als Möbel im Retro-Look gelten zu dürfen.

Die Rückbesinnung und Wiederentdeckung der Designtrends vor allem der 60er und 70er Jahre markiert insbesondere ein Bedürfnis nach mehr Individualität und höherem Kontrastreichtum bei der Wohnraumgestaltung. Nicht mehr die möglichst schlichte Gestaltung ist angesagt, mit funktionalen Möbeln, ohne Schmuckelemente. Stattdessen ist alles erlaubt, was gefällt. Typisch für die heutige Wiederentdeckung der Designtrends früherer Jahrzehnte ist vielleicht, dass man sich in der Umsetzung oft auf einzelne Gestaltungselemente beschränkt, die den Blick auf sich ziehen. Man vermeidet es aber, das Gestaltungsmuster zu überreizen und vollflächig auf die gesamte Wohnlandschaft auszudehnen.

Ausgangspunkt des Retro-Styles war die Plastic Revolution der 60er und 70er Jahre. Die neue Möglichkeit, Kunststoff beliebig zu formen und einzufärben, fand auch schnell Einzug in die Möbelproduktion. Weiche und runde Formen dominierten hierbei, wie besonders Verner Pantons Freischwinger Chair zeigt. Dieser gilt heute als der Prototyp des psychedelischen Designs der 70er Jahre und er ist heute in Form von Reproduktionen wieder erhältlich. Der Plastikboom hielt Einzug in alle Lebensbereiche: vom Möbel über die Lampe bis hin zum Geschirr gab es schließlich nichts mehr, was nicht auch in Plastik erhältlich war.

Farblich dominierten schrille und bunte Farben, wie wir sie nicht zuletzt auch mit dem Begriff Flower Power verbinden. Auch die abstrakten psychedelischen Blumenmuster werden heute wieder – wen wundert’s – als Mustertapeten im Retro-Stil aufgelegt.

Daneben weisen die Plastikmöbel durchaus auch praktische Vorteile auf: sie sind nicht nur günstig in der Herstellung und pflegeleicht, sondern oft auch stapelbar und wetterbeständig, weshalb sich gerade die Einsatzgebiete Terrasse und Garten bis heute als Haupteinsatzgebiete der Plastikmöbel gehalten haben. Viele Designklassiker haben sich darüberhinaus bereits zu Kultobjekten entwickelt.

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